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Art
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AUTHOR:
Jean-Daniel Schmid
TITLE:
Rechtsökonomische Überlegungen zur Überschuldungsanfechtung im Konkurs
SUGGESTED CITATION:
Jean-Daniel Schmid
(2010)
"Rechtsökonomische Überlegungen zur Überschuldungsanfechtung im Konkurs",
German Working Papers in Law and Economics:
Vol. 2010:
Article 5.
http://www.bepress.com/gwp/default/vol2010/iss1/art5
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ABSTRACT:
Im vorliegenden Beitrag wird der Versuch unternommen, die in Art. 285 ff. SchKG geregelte Anfechtungsklage einer rechtsökonomischen Analyse zu unterziehen. Der Beitrag bezieht sich dabei einzig auf die Überschuldungsanfechtung im Konkurs. Diesbezüglich wird auch massgeblich auf ausländische Literatur zu den korrespondierenden Rechtsinstituten des us-amerikanischen und des deutschen Rechts abgestellt. Die Überlegungen erfolgen jedoch mehrheitlich auf einer vom einzelstaatlichen materiellen Recht losgelösten Ebene. Punktuell wird gleichwohl auf die Eigenheiten des jeweiligen materiellen Rechts, insbesondere des schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, eingegangen. In einem ersten Teil des Beitrags werden die Grundzüge der Überschuldungsanfechtung und der Kontext des Konkursverfahrens beschrieben. Anschliessend wird in einem zweiten Teil der Frage nachgegangen, ob die Überschuldungsanfechtung einen effizienten Zweck verfolgt. Es wird dabei gezeigt, dass die aus den USA stammende „Creditors’ Bargain“-Theorie ein interessantes Fundament zur rechtsökonomischen Deutung des Konkursverfahrens anbietet und dass sich diese Theorie in vielfältiger Weise als angreifbar erweist. Im dritten Teil des Beitrags wird geprüft, ob die Überschuldungsanfechtung eine verhaltenssteuernde Wirkung aufweist. Es wird hierbei der Schluss gezogen, dass vielfältige Anzeichen dafür bestehen, dass diese Wirkung lediglich limitiert ausfällt.
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