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German Working Papers in Law and Economics
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Volume 2007
uc(X. Symposium Travemünde (2006))

AUTHOR:
Markus Rehberg

TITLE:
Der staatliche Umgang mit Information - Das europäische Informationsmodell im Lichte von Behavioral Economics

SUGGESTED CITATION:
Markus Rehberg (2007) "Der staatliche Umgang mit Information - Das europäische Informationsmodell im Lichte von Behavioral Economics", German Working Papers in Law and Economics: Vol. 2007: Article 12.
http://www.bepress.com/gwp/default/vol2007/iss1/art12


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ABSTRACT:

Wann immer das Recht zu Gunsten bestimmter Individuen in das Marktgeschehen eingreift, stellt sich die Frage nach dafür geeigneten Instrumenten. Nicht nur auf europäischer Ebene, wo privatrechtliche Regelungen vor allem beim Verbraucherschutz vorangetrieben wurden, hat sich spätestens seit den 70er Jahren das Informationsmodell etabliert, das bis heute auf breite Anerkennung stößt. Denn dieses verzichtet anders als das sogenannte Sozialmodell auf zwingende Regelungen und setzt stattdessen auf mehr Information. Werde der Einzelne nur hinreichend über alle Konsequenzen seines Handelns aufgeklärt, bedürfe es keiner weiteren Eingriffe. Demgegenüber wird sich mancher fragen, ob die Lösung aller Übel dieser Welt wirklich in mehr Information zu suchen sei. Derartigen Zweifeln soll nachgegangen und das Informationsmodell mitsamt seiner möglichen Ausprägungen am Maßstab von Behavioral Economics kritisch gewürdigt werden. So verständlich die mit dieser neuen Forschungsrichtung verbundene Forderung einer Integration irrationaler Verhaltensmuster in die ökonomische Modellbildung erscheint, wirft dieses Unterfangen allerdings auch erhebliche methodische Schwierigkeiten auf. Diese nicht zu unterschätzen oder gar zu ignorieren, ist ein erklärtes Anliegen dieses Beitrags. Ausgehend von der These, dass ein Markt solche Informationen produzieren kann und sollte, die im Interesse der Konsumenten liegen, werden dann anhand einzelner Qualitätsmerkmale Möglichkeiten und Grenzen des Marktmechanismusses untersucht. Als nächstes wird die große Bandbreite denkbarer Reaktionen des Staates innerhalb und jenseits des Informationsmodells aufgezeigt und – mit aller Vorsicht – bewertet, bevor die wichtigsten Erkenntnisse in einem kurzen Ausblick zusammengefasst werden.




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