The purpose of the paper is (1) to analyze the incentives for a vertically integrated
input monopolist to engage in price-discrimination when there is downstream entry, and (2) to
examine the question, whether a cost-based regulation of access charges for electricity grids
enhances competition in the downstream-market. The paper also derives the welfare effects of
both the liberalization of the downstream-market and the cost-based regulation.
The paper shows that the incumbent will never block entry if the entrant is more efficient than
the incumbent. The reason is that the input-monopolist can make more profit through input
sales than it could generate by producing the downstream product itself. If the entrant does
not have a cost advantage either the incumbent or the entrant gets a monopoly position.
Providing for a level playing field by means of a cost-based regulation of access charges
always lowers prices in the downstream-market.
Zusammenfassung: Das Paper untersucht zwei Fragen: (1) wann hat ein Stromnetzbetreiber, der zugleich im nachgelagerten Strommarkt tätig ist (vertikal integrierter Netzbetreiber) Anreiz, durch diskriminierende Festsetzung von Netznutzungsentgelten die Konkurrenz im Strommarkt zu behindern? (2) Kann eine kostenorientierte Regulierung der Netznutzungsentgelte mit dem Ziel eines diskriminierungsfreien Netzzugangs für mehr Wettbewerb Strommarkt sorgen? Das Paper untersucht auch die Wohlfahrtseffekte einer Liberalisierung der Strommärkte sowie einer kostenorientierten Regulierung der Netznutzungsentgelte.
Das Paper zeigt, daß der vertikal integrierte Netzbetreiber niemals Konkurrenten diskriminieren wird, wenn diese Strom kostengünstiger erzeugen als er. Er wird sie vielmehr zum Markteintritt einladen und über das Netznutzungsentgelt an ihrem Kostenvorsprung partizipieren. Wenn der Konkurrent keinen Kostenvorteil aufweist, ist der Anreiz zur Marktabschottung groß.
Eine kostenorientierte Regulierung der Netznutzungsentgelte zur Schaffung fairen Wettbewerbs senkt die Strompreise und fördert die Interessen der Stromverbraucher.