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AUTHOR:
Roland Kirstein
TITLE:
Anti-Teilen in Teams
SUGGESTED CITATION:
Roland Kirstein
(2005)
"Anti-Teilen in Teams",
German Working Papers in Law and Economics:
Vol. 2005:
Article 16.
http://www.bepress.com/gwp/default/vol2005/iss1/art16
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ABSTRACT:
Soll der gemeinsam erzeugte Output zwischen den Mitgliedern eines Teams aufgeteilt werden, so kann dies
die Anreize aller Mitglieder vermindern, unbeobachtbare Anstrengung zu leisten. Weist die gemeinsame
Produktionsfunktion darüber hinaus positive Kreuzableitungen auf, so ist Teamarbeit zwar besonders sinnvoll.
Allerdings senkt dann die ineffiziente Anstrengung der anderen Teammitglieder die Grenzproduktivität
jedes einzelnen, was die individuell rationale Anstrengung noch weiter reduziert.
Der Beitrag schlägt einen simplen Vertrag vor, der diese Probleme löst: Anti-Teilung. Im Rahmen dieses
Vertrages hat jedes Teammitglied Aussicht auf den gesamten Teamoutput. Hierzu muß jedes Teammitglied
sich verpflichten, einen fixen Betrag zu tragen, der allerdings kleiner ist als der effiziente Output. So implementiert
Anti-Teilung allseitige effiziente Anstrengung als ein Nash-Gleichgewicht.
Damit dieser Vertrag glaubwürdig ist, muß ein nicht-aktiver Akteur die Rolle des Anti-Teilers übernehmen.
Dies kann ein externer Akteur sein, oder aber ein Mitglied des Teams übernimmt diese Rolle (interner Anti-
Teiler). Externe Anti-Teilung implementiert das First-Best-Ergebnis, interne Anti-Teilung führt dagegen zu
einem niedrigeren Output (der jedoch höher ausfallen kann als unter dem Aufteilungsvertrag).
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