Art
bepress.com
Home
My Account
All Journals
Contact Bepress
About Bepress
Subscriptions
Services
Reviews


Search All Publications
Find

Or search all bepress web pages: Search

We welcome your feedback. Please email your suggestions and ideas to us.
German Working Papers in Law and Economics
cover current_volume all_volumes submit_article

bealert

Volume 2002

AUTHOR:
Justus Haucap and Roland Kirstein

TITLE:
Warum Staaten Ökosteuern statt Lizenzen einführen, und wann das schlecht für die Wohlfahrt ist

SUGGESTED CITATION:
Justus Haucap and Roland Kirstein (2002) "Warum Staaten Ökosteuern statt Lizenzen einführen, und wann das schlecht für die Wohlfahrt ist", German Working Papers in Law and Economics: Vol. 2002: Article 22.
http://www.bepress.com/gwp/default/vol2002/iss1/art22


View the article (339 KB)
Notify a colleague about this paper
Get Acrobat Reader
Printing Tip: Select the option to 'print as image' in the Acrobat print dialog to ensure the article prints as it appears on screen.
Learn more...

ABSTRACT:

In diesem Aufsatz untersuchen wir, warum Staaten Anreize haben, Umweltverschmutzung zu besteuern anstatt Umweltverschmutzungsrechte zu ver¨außern. Unser Modell ber¨ucksichtigt, dass Regierungen sowohl umweltpolitische Ziele als auch fiskalische oder industriepolitische Motive haben k¨onnen. Wir zeigen, dass eine budgetorientierte Regierung als monopolistischer Anbieter von Verschmutzungsrechten Anreize hat, das Verschmutzungsniveau suboptimal niedrig zu halten, indem sie die Lizenzmenge k¨unstlich verknappt und so den Lizenzpreis erh¨oht. Dabei ber¨ucksichtigen wir, dass Lizenzen dauerhaft nutzbare G¨uter sind und dass der Staat als monopolistischer Anbieter der Lizenzen Anreize hat, nach Abschluss der ersten Verkaufsrunde weitere Lizenzen zu verkaufen, um so die Einnahmen zu steigern. Werden Verschmutzungsrechte jedoch nicht dauerhaft verkauft, sondern stattdessen Emissionen mit einer Steuer belegt, so ist der budgetmaximierende Steuersatz in jeder Periode derselbe. Damit bleibt in jeder Periode auch der Schadsto‹ausstoß auf demselben (suboptimal niedrigen) Niveau, bei dem zwar das Steueraufkommen, nicht aber die Wohlfahrt maximiert wird. In einem Lizenzregime ist es dage- gen eher zu erwarten, dass die wohlfahrtsmaximierende Emissionsmenge erreicht wird, weil der Staat sich nicht glaubw¨urdig auf das monopolistische Niveau festlegen kann. Dieses Argument f¨ur ein Lizen- zregime erg¨anzt die bekannten Argumente pro Umweltlizenzen, die sich auf Informationsasymmetrien und Innovationsanreize beziehen.




| HOME | MY ACCOUNT | TERMS OF SERVICE | COPYRIGHT | PRIVACY |
Copyright ©1999-2014 Berkeley Electronic Press™ All rights reserved.